Streitkultur-Blog

Das Blog für Streitkultur und Konfliktmanagement auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation. Und Praxistipps für Ihren Berufsalltag.

Foto © pixabay.com
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So

20

Mär

2016

Die Flexi-Konf-Methode

Bild: Helga Jordan, www.allesschoenundgut.com
Bild: Helga Jordan, www.allesschoenundgut.com

Flexikonf? Was soll denn das sein, fragen Sie sich jetzt sicherlich? Dies ist eine Wortkreation, die sich aus den Wörtern "Flexibel" und "Konflikt" zusammen setzt.

 

Wie und warum ich darauf gekommen bin? In meinen Seminaren oder Vorträgen werde ich von Teilnehmenden immer wieder gefragt: Wie kann ich so reagieren, dass wir zu einer Lösung kommen, ohne dass einer von uns auf der Strecke bleibt? Und es schließt sich daran oftmals die Frage an:

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Mo

15

Feb

2016

Backe backe Kuchen

Meine Oma konnte es. Ich kann es nicht.

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Mi

20

Jan

2016

7 Herausforderungen schnell wachsender Unternehmen und wie sie lösbar sind

 

 

Jetzt ist er da, der
Pocketguide zum wertschätzenden Miteinander - 7 Herausforderungen schnell wachsender Firmen und wie sie lösbar sind.

 

Auf 56 Seiten erwarten Sie sieben spezifische Heraus-forderungen junger schnell wachsender Unternehmen. Erfahren Sie, wie Sie diesen ab sofort ruhig und sicher begegnen können. Darüber hinaus erhalten Sie zahlreiche wertvolle Tipps für Ihre turbulente Wachstumsphase.

 

Der Pocketguide erscheint als Ebook zum Einführungspreis von 7,49 Euro oder als  Printausgabe 9,90 Euro.

 

Beziehen können Sie die Printausgabe des Pocketguides direkt bei mir im Shop oder in allen Buchhandlungen oder Ebookstores.

 

Schreiben Sie mir einfach eine Mail und Sie erhalten eine kostenlose Leseprobe. Kostenlose Leseprobe

Sie finden diesen Pocketguide interessant und kennen jemanden, der ihm auch nützt?

Dann empfehlen Sie diesen Beitrag einfach weiter. Vielen Dank.

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Do

07

Jan

2016

Feiern und Betrauern Sie 2015

Genug gefeiert denken Sie jetzt vielleicht?

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Fr

12

Dez

2014

Wie Sie durch Selbsteinfühlung Energiesparen und zwar in alltäglichen Momenten. Neulich beim Bäcker ...

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Fr

05

Dez

2014

Greifen Sie zu, es ist ausreichend vorhanden ...Vielfalt, Fülle und Anregungen rund um die Gewaltfreie Kommunikation

Bildquelle: www.pixabay.com
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Do

20

Nov

2014

Eine etwas andere Projektmanagement-Methode: Dragon Dreaming

Etwas abgehetzt kam ich auf dem 1. Trainerkongress für Gewaltfreie Kommunikation in Düsseldorf an. Dragon Dreaming bei Ulrike Reimann stand zwar auf meiner Agenda. Was mich dort jedoch erwarten würde, davon hatte ich nicht die geringste Idee.

Um es vorweg zu nehmen, ich war mehr als positiv überrascht. Die Vision dieser Methode beruht darauf, mehr Herzblut, Bauchgefühl und vielleicht sogar mehr Spiritualität in unsere Arbeitswelt einfließen zu lassen. Damit ist nicht gemeint, dass wir morgens im Büro beten oder nur noch auf unseren Bauch hören und den Kopf ausschalten. Es geht um das Zulassen von Träumen und der Würdigung dessen, was passiert oder nicht passiert. Und schließlich die damit verbundene Erkenntnisse in planvolles Handeln zu übersetzen.

 

Jede Projektmanagement-Methode kann um Dragon Dreaming ergänzt werden. Dragon Dreaming steht nich im Widerspruch zum alten und bewährten, sondern ist eine Bereicherung für das, was ohnehin schon da ist.

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Fr

24

Okt

2014

Blogserie Gewaltfreie Kommunikation fürs Büro (1): Beobachtung/Wahrnehmung - Gedanken/Bewertungen

Mit dem Begriff Gewaltfreie Kommunikation tun sich viel schwer. Sie auch?

 

„Bei der Gewaltfreien Kommunikation geht es um Worte.
Bei der Gewaltfreien Kommunikation geht es nicht um Worte.
Es geht um die Haltung.“

So hat es Marshall Rosenberg der Begründer der GFK formuliert. Mit dieser Blogserie möchte ich Sie unterstützen, Ihr GFK Bewusstsein zu entwickeln und diese Form der verbindenden Kommunikation in Ihren Arbeitsalltag einfließen zu lassen. Ich hoffe, dazu beizutragen, dass der Begriff der GFK als das wahrgenommen wird, wofür er steht. Für eine verbindende Kommunikationsform auch in emotional herausfordernden Situationen.

In meinem ersten Beitrag dieser Serie geht es heute um die Schlüsselunterscheidung:

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Fr

10

Okt

2014

Chefsache: Warum aktives Beschwerdemanagement auch schon für junge, schnell wachsende Unternehmen ein wichtiges Thema ist

Konflikte mit Kunden sind Realität. Konflikte mit Kunden gehen auch schon mal unter die Gürtellinie. Beleidigungen und verbale Angriffe nehmen zu. Mitarbeiter sind zunehmend verunsichert. Unternehmen fürchten Qualitätsverlust im direkten Kundenservice.

Laute, wütende Kunden sind verärgert und wollen mit ihrem Ärger gesehen werden und gleichzeitig eine Lösung für das jeweilige Problem. Der Umgang mit diesen Gefühlen ist lernbar. Durch diese Fähigkeit erreichen Sie Ihre Kunden auf der Beziehungsebene und können in aller Ruhe die Sachebene klären. Das Resultat: Zufriedenere Kunden.

 

Zum vierten Mal erhob Prof. Dr. Neu von der TU-Darmstadt in diesem Jahr den  Kundenkonfliktmonitor 2014. Verdeutlicht wird in dieser Studie, wie sich Aggressivität und Gewalt (in erster Linie verbale Gewalt) im Kundenkontakt äußern. Weiterhin beleuchtet der Kundenkonfliktmonitor wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Dienstleistungsbranchen mit Konfliktsituationen in Kontakt kommen und wie die allgemeine Entwicklung des Aggressions- und Gewaltpotenzials im Kundenkontakt zu bewerten ist.

Zentrale Ergebnisse des Kundenkonfliktmonitors

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Fr

26

Sep

2014

So bringen Sie Ihr Gegenüber runter von der Palme: Wie Sie persönliche Angriffe in echten Kontakt und ehrliche Aussprache verwandeln

Auf Sie ist überhaupt kein Verlass, da mache ich es doch lieber selbst!“, „Können Sie auch was anderes, als nur nörgeln?“, „Ihnen kann man es ja auch nie Recht machen!“, „Das ist ja total unprofessionell, wie Sie das machen!“

 

Persönliche Angriffe treffen oftmals genau ins Schwarze. Besonders angreifbar sind Führungskräfte und Menschen in exponierten Situationen. Von ihnen wird erwartet, dass sie ihre Mitarbeiter durch schwierige Situationen führen, unvorhergesehene Probleme  schnell und souverän lösen. Tun Sie das nicht besteht die Gefahr, zur Projektionsfläche des Ärgers anderer zu werden.

 

Die gute Nachricht ist: Persönlichen Angriffen empathisch begegnen, will und kann erlernt werden.

Voraussetzung für das Erlernen des empathischen Miteinanders ist ein Bewusstsein für trennende Kommunikationsstrukturen. Dieses Bewusstsein unterstützt Sie dabei, die verbalen Angriffe gegen die eigene Person, als Ausdruck der Gefühle und unerfüllten Bedürfnisse des Angreifers zu hören.

Hören wir dagegen „nur“ den Angriff heraus, besteht die Gefahr, dass dies Ärger, Wut und Aggressionen in uns selbst auslöst. Das geht oftmals so schnell, dass wir uns in diesem Moment nicht darüber bewusst sind. Ich lasse abends solche Ärgersituationen vor meinem geistigen Auge Revue passieren und frage mich, wie ich so schnell so ärgerlich werden konnte. Was genau hat mich auf die Palme gebracht?

Ärger, Wut und Aggressionen sind Gefühle, die wir spüren können, wie andere Gefühle auch. In der Gewaltfreien Kommunikation sprechen wir dabei von Sekundärgefühlen. Sekundär deshalb, weil sie erst entstehen, wenn wir sie mit unseren Gedanken, Bewertungen und Interpretationen vermischen.

Sagt mir jemand: „Können Sie auch nur etwas anderes als nur nörgeln?!“ ist meine erste spontane Reaktion darauf: „Der hat sie ja nicht mehr alle. Ich sage hier nur, was mir auffällt. Und der sagt, ich nörgele immer nur herum. Der soll sich selbst mal hören. Meckert die ganze Zeit vor sich hin und trägt nichts zum Thema bei. ...“ Mein Ärger steigt spürbar an. Ich spüre das jetzt sogar beim Schreiben. Ach, da könnte ich mich aber aufregen und zack, bin ich schon wieder in meinem Ärger drin. Um da wieder heraus zu kommen, ist es hilfreich zu schauen, welches Primärgefühl darunter liegt. In meinem Fall ist es Ratlosigkeit und Verwirrung. Über das Gefühl komme ich mit meinem unerfüllten Bedürfnis in Kontakt und kann den Ärger bei mir schneller wandeln.

Für einen verbindenden konstruktiven Austausch sind Ärger, Wut und Aggression wenig zuträglich. Den Ärger als Warnsignal zu erkennen, ist dagegen hilfreich. Ich kann im Stillen für mich den Auslöser als solchen erkennen. Diese Erkenntnis nutze ich, um den eigenen Ärger zu verwandeln. Und auch, um den Ärger der anderen Person zu sehen. Denn eine solche Aussage ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit an Ärger gekoppelt.

Hilfreicher als im eigenen Ärger zu verharren, ist es für eine empathische Verbindung, die Gefühle und unerfüllten Bedürfnisse der anderen Person zu vermuten. Geht es ihr um Ruhe und Entwicklung? Oder will sie mit ihren Anteilen gesehen werden, die sie in diese Sache eingebracht hat?


Im folgenden finden Sie drei Tipps, durch die Sie persönliche Angriffe in echten und konstruktiven Austausch verwandeln können.

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Fr

19

Sep

2014

Gehört wie gesagt: Die 12 Kommunikationssperren des Thomas Gordon und was Sie statt dessen sagen können

Killerphrasen, K.O.-Sätze, Kommunikationssperren. Diese drei Aussagearten verhindern eine verbindende, empathische und wertschätzende Kommunikation. Lernen Sie heute die  12 Kommunikationssperren von Thomas Gordon kennen und erfahren Sie, wie Sie statt dessen reagieren können.

Maria Z., technische Consultant kommt gerade aus einer Besprechung, die für sie ziemlich frustrierend gelaufen ist. Auf dem Flur trifft sie einen Kollegen und will ihren Frust loswerden.

Maria:       „Hallo Thomas, gut dass ich Dich treffe, hast Du
                  kurz Zeit?“

Thomas:  „Hallo Maria, ja klar, um was geht’s denn?“
Maria:      „Ich komme gerade aus einer Besprechung zur
                 Einführung des CRM Systems. Du glaubst es nicht,
                 Herr Müller hat wieder keine Entscheidung getroffen.
                 Der Termin wurde erneut nach hinten verschoben und
                 Frau Weishaupt hat überhaupt nichts dazu gesagt.“

Thomas:  „Maria, Du hättest was sagen sollen!“ !Kommunikationssperre!
Maria:     „Was ich, was hätte ich den sagen sollen?“
Thomas:  „Es ist doch Deine Pflicht, dazu etwas zu sagen. Du bist schließlich technische Consultant.“ !Kommunikationssperre!
Maria:     „Meine Pflicht? Ich glaube ich verstehe nur Bahnhof! Willst Du mir jetzt sagen, dass es meine Schuld ist, wenn Herr Müller
                keine Entscheidung trifft?“

Thomas: „Na klar. Es ist schließlich Deine Pflicht, Du bist total auf dem falschen Weg. Du tust ja gerade so, als würdest Du das alles
                zum ersten Mal erleben!“
!Kommunikationssperre!

Maria Z. ist jetzt nicht nur auf Herrn Müller und Frau Weishaupt wütend. Ihren Kollegen Thomas versteht sie auch nicht mehr. Sie ist noch frustrierter als vorher.


Kennen Sie solche Gesprächsverläufe? Haben Sie es schon einmal erlebt, dass Sie einfach nur etwas mitteilen wollten und zack, waren Sie in einer hitzigen Diskussion um „richtig-falsch“, „Recht-Unrecht“ oder „Wahrheit-Lüge“?

Kommunikationssperren erschweren die Verbindung mit einem Gesprächspartner zu halten oder herzustellen. Dabei kann die Situation gerade ganz entspannt sein. Durch die Verwendung von Kommunikationssperren entsteht eine Wand, durch die ein Urteilen, Loben, Interpretieren noch dringen kann, nicht aber die Verbindung zwischen den Gesprächspartnern.

Der Psychologe und Unternehmensberater Thomas Gordon hat 12 Kommunikationssperren in seinem Buch: „Die Familienkonferenz“ (Heye Verlag, 1970) näher beschrieben.  Ich habe diese für Sie mit jeweils einem Beispiel zusammen gefasst.

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Fr

12

Sep

2014

Kollegiale Beratung - so werden Sie selbst zum Profi im Umgang mit herausfordernden Situationen

Klaus ist Geschäftsführer eines kleinen dynamischen und sehr erfolgreichen Unternehmens. Seine Mitarbeiteranzahl ist innerhalb weniger Jahre auf 30 Personen angewachsen. Er bekommt längst nicht mehr alles in seiner Firma mit. Er hat Aufgaben delegiert und Teams gebildet, um die komplexen Aufträge kompetent und zuverlässig abzuwickeln. In einem der Teams kracht es zwischen den Teammitgliedern. Dadurch kommt es zu Verzögerungen in der Auftragsbearbeitung. Klaus ist ratlos. Er findet keine Lösung und fühlt sich allein. Als Geschäftsführer und Vorgesetzter sieht er sich zwar in der Verantwortung den Konflikt zu klären. Er will jedoch keinen externen Mediator ins Boot holen. Die Zeit spielt gegen ihn und sein Unternehmen, da wird guter Rat unter Umständen teuer. Muss aber nicht.
Die Lösung: Kollegiale Beratung.

Die Kollegiale Beratung (KB) ist hocheffektiv. Es braucht Zeit, Übung und setzt Vorschussvertrauen aller Beteiligten voraus. Am wirksamsten und zielgerichtesten führen Sie die KB mit einer Gruppe von Verschworenen durch. Durch die klare Struktur fällt es in der Regel leicht, die einzelnen Phasen einzuhalten, so dass Sie auf einen professionellen Moderator getrost verzichten können.

 

Die Kollegiale Beratung wird in 6 verschiedenen Phasen durchgeführt. Es ist ein strukturiertes Verfahren, das immer nach dem gleichen Schema abläuft. Dies bringt Ihnen auf Dauer Übung und die Sicherheit, Ihre KB so effektiv wie möglich durchzuführen. Der Moderator begleitet Sie durch die Phasen der KB. Sie können Ihre persönliche Situtation mit Unterstützung der anderen betrachten, ohne bereits irgendwelche konkreten Schritte einzuleiten.

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Mo

08

Sep

2014

3:0 für aktives Konfliktmanagement. Kosten sparen durch Konfliktklärung für schnell wachsende Unternehmen.

Projektleiterin Sabine S. kommt morgens übermüdet ins Büro. Sie hatte eine schlaflose Nacht, weil sie sich über einen Projektmitarbeiter ärgert. Er liefert wichtige Konstruktionspläne verspätet. Diese Pläne sind die Grundlage für den Bau einer großen technischen Anlage. Die Prüfung der Statik, die Materialbeschaffung und schließlich die Montage hängen davon ab. Der Bau droht sich zu verzögern, eine satte Konventionalstrafe für das Unternehmen ist die Konsequenz. Sabine S. kennt die Gründe für die Verspätung nicht. Eine konstruktive Besprechung ist nicht mehr möglich. Gesprächsversuche mit dem Mitarbeiter eskalieren. Die Situation raubt ihr den Schlaf. Ihrem Ärger macht sie unter anderem dadurch Luft, in dem sie mit anderen Kollegen über diesen Projektmitarbeiter spricht. Eine Lösung für die Situation ist außer Sichtweite.

Die KPMG, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen, hat bereits vor einigen Jahren erstmals eine Studie herausgebracht mit dem Titel: „Konfliktkostenstudie. Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen.“ Dabei untersuchte sie, wo Konflikte in Unternehmen auftreten und durch welche Phänomene sie entstehen. In einer zweiten Studie, die 2012 folgte (Konflikte und ihre Kosten - Best Practice Konfliktmanagement) untersuchte die KPMG anhand von Praxisfällen, welche Kosten konkret durch einen Konflikt verursacht wurden und wie viel Geld ein Mediationsverfahren zur Konfliktklärung kostete. So betrugen in einem der Praxisfälle die Kosten der Mediation 6,6 % der Konfliktkosten. Diese wurden mit 433.500,00 Euro angesetzt.

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Mo

01

Sep

2014

Empathiespende rettet Teammeeting: Kleine Übung = große Wirkung

Kommen Sie auch gerade aus dem Urlaub und freuen sich schon auf Ihre erste Teambesprechung? Gibt es da einen Kollegen, der redet und redet und redet? Wird das Meeting dadurch für Sie unendlich lang? Wünschen Sie sich mehr Effizienz in Meetings? Geht nicht? Geht doch. Bei mir geht es heute um die Wirksamkeit von Empathie in Meetings. Die vorgestellte Übung versetzt Sie sofort in die Lage, empathisch mit sich und Ihren Kollegen zu sein und künftig Ihre Meetings effizienter zu gestalten.

 

"Empathie ist doch Gefühlsduselei!",  "Gefühle am Arbeisplatz zeigen? Da kann ich mir ja gleich selbst ins Knie schießen.",  "Gefühle, das ist doch nur was für Frauen. Soll ich jetzt heulen oder was?" denken Sie jetzt vielleicht?

 

Sicherlich achten empathische Menschen auch auf Gefühle. Aber eben nicht nur auf Gefühle. Es geht auch um wertfreies Beobachten einer Situation und um erfüllte und unerfüllte Bedürfnisse. Also wenn Sie der Meinung sind, Empathie hat am Arbeitsplatz nichts verloren, dann lesen Sie einfach weiter.

Was ist denn eigentlich Empathie? 

Empathie ist die Fähigkeit sich in sich selbst oder andere Menschen einzufühlen mit der Bereitschaft, die eigenen Urteile und Interpretationen über die Person oder ihr Verhalten zur Seite zu stellen. 

 

Das wars schon. Klingt das immer noch nach Gefühlsduselei für Sie?  Empathisch zu sein, hat so gesehen überhaupt nichts damit zu tun, Gefühle zu zeigen. Wer empathisch ist, kann sich in andere hineinversetzen, die Situation aus deren Blickwinkel anschauen  und ist in der Lage, die Situation wertfrei zu betrachten. 

 

In meinen Beratungen und Seminaren höre ich öfter: "Aber ich bin doch empathisch. Ich gehe doch voll und ganz auf die andere Person ein und zeige ihr, dass es für mich in Ordnung ist, wie sie handelt." Dann sind Sie sympathisch. In diesem Fall sind Sie gleichzeitig mit Ihrer Aufmerksamkeit bei Ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen und denen der anderen Person.

 

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Verstehen heisst nicht, einverstanden zu sein.

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Wenn Sie empathisch mit Ihren Kollegen sein möchten, stellen Sie sich zur Klärung folgende Fragen:  "Bin ich ganz präsent bei dem anderen? Vermute ich, wie es ihm gerade jetzt geht? Will ich wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege? Bin ich bereit um Rückmeldung zu bitten? Bin ich bereit, meine Urteile über seine Handlungen zur Seite zu stellen?"  Konnten Sie diese Fragen mit "Ja" beantworten? Gratualtion. Sie sind empathisch.

 

Ich finde das sehr entlastend. Und Sie, wenn Sie wissen, Sie brauchen nicht d'accord sein mit Ihren Kollegen, brauchen nicht alles gut finden? Erleichtert Sie das auch? Empathie bedeutet, den anderen zu verstehen, gleichzeitig nicht mit seinen Handlungen und Äußerungen einverstanden zu sein.

 

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Mo

11

Aug

2014

Das Geheimnis fließender Kommunikation im Netz. 8 Tipps zum Weitersagen.

Ralf, Simones Kollege, schreibt kurze knackige Mails. Er schreibt gleich drauf los, nutzt keine persönliche Anrede zu Beginn einer Mail, verzichtet auf die Grußformel am Ende. Simone grüßt in jeder Mail persönlich, überlegt jeden Satz mehrfach, ob sie den so schreiben kann oder lieber so. Gerne fügt sie noch ein paar persönliche Zeilen dazu. Sie beendet ihre Mails mit einer Grußformel.

 

Ralf ist total genervt von Simones Mails, weil er immer so viel zu lesen hat, bevor er an das eigentliche Thema kommt. Simone ist total genervt von Ralf, weil er in ihren Augen unhöflich ist und auf ihre Anliegen nicht eingeht.

 

Kein Problem denken Sie jetzt vielleicht? Doch ist eins. Denn die beiden arbeiten zusammen und zwar nicht nur in einer Firma oder Abteilung, sondern ganz konkret an einer gemeinsamen Aufgabe. Lediglich der Arbeitsort ist weit entfernt von einander, so dass Emails ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kommunikation sind.

Beide sind total genervt von einander. Sie nehmen bewusst oder auch unbewusst die Gefährdung der gemeinsamen Aufgabe in Kauf.

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Mo

04

Aug

2014

So entkommen Sie der "Ja, aber Falle"

Zwei Kollegen unterhalten sich über die weitere Vorgehensweise im Projekt:

 

Herr Kampf: "Also ich bin der Meinung, wir rufen jetzt erstmal den Kunden an und klären gemeinsam mit ihm,

ob er es in dieser Version schon testen möchte."

Frau Hund: "Ja, aber ich möchte dazu nochmal sagen, dass wir gerade erst im Teststadium sind."

Herr Kampf: "Ja, aber das ist es doch gerade. Wir rufen den Kunden an und fragen ihn, ob er es schon testen möchte."

Frau Hund: "Ja, aber geht doch noch gar nicht, denn der Kunde kann doch kein Versuchkaninchen sein!"

 

Herr Kampf: "Ja, aber irgendeiner muss es doch testen. Frau Sorglos, ich sage doch nur, dass wir es dem Kunden

zum Testen anbieten."

Frau Hund: "Ja, aber Sie wollen das immer den Kunden überlassen und wir haben hinter her die ganze Arbeit."

Herr Kampf: "Ach ja, die ganze Arbeit sagen Sie? Ja, aber wer macht denn hier den ganzen Kram und sitzt abends bis um Uhr."

Frau Hund: "Ja, aber da hat Sie doch keiner drum gebeten!"

 

Halt. Stopp. Aus.

 

Kennen Sie das? Sie sprechen mit jemandem, wollen einfach in Ruhe etwas besprechen und zack, schon führen Sie eine Streitdiskussion, die weit entfernt ist vom eigentlichen Thema. Und schon sitzen Sie in der Falle. In der "Ja, aber Falle".

 

Dabei wollten Sie Ihren Standpunkt deutlich machen und mitteilen, was Ihnen wichtig ist. Ihr Gesprächspartner beginnt seine Rückmeldung mit dem  Fallstrick, "ja aber ..." Dieses "ja, aber" lädt uns direkt dazu ein, in den Widerstand zu gehen, mit Argumenten um uns zu schlagen und dem anderen den eigenen Standpunkt mal so richtig deutlich zu machen.

 

Übersehen wird dabei meist, dass der Gesprächspartner auf genau dem selben Weg versucht, seinen Standpunkt deutlich zu machen. Ohne, dass er Ihnen und Ihrem Anliegen Gehör schenken kann. Er kann Sie nicht hören, weil Sie ihn auch nicht hören können. Das heisst, Sie sind beide taub für den anderen.

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Mo

28

Jul

2014

Eigenlob stinkt? Dann ab unter die Wertschätzungsdusche

"Das hast Du heute wieder gut gemacht" *klopf auf die Schulter* "Birgit Du bist die Beste, Größte, Schönste, Tollste..."  Endlich mal jemand -auch wenn ich es selbst bin -, die erkennt, wie toll ich doch bin. ... Momentmal, riechen Sie das auch? Hier riecht es gerade so komisch, äh, wo war gleich noch die Seife? Schnell unter die Dusche, unter die Wertschätzungsdusche.

 

Ohne Eigenlob geht es nicht? Das braucht es doch manchmal, denken Sie jetzt vielleicht. Denn wenn ich mich nicht lobe, wer denn dann? "Birgit, Du bist die Größte, Schönste, Beste...?",  "Dir kann einfach keiner das Wasser reichen ... " Solche Lobeshymnen und Komplimente machen auf Dauer einsam.
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Denn wenn ich mich selbst so weit oben auf einen Sockel stelle,
verliere ich zum einen die Bodenhaftung und

zum anderen die Verbindung zu meinen Mitmenschen. 

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 Und wie ist das mit Lob von außen? Lob stinkt auch, oder? Ja, ich bin voll bei Ihnen, wenn Sie der Meinung sind, dass plattes Lob, Komplimente oder bloße Zustimmung manipulativ ist. Wenn ich nur lobe, damit der andere es genauso macht, wie ich es will oder weil ich es so richtig und schön finde, dann unterwerfe ich ihn meinen persönlichen Vorstellungen. Dann geht es mir darum, dass der andere so funktioniert, wie ich es will.

Und wenn andere mich so platt loben, mache ich es in deren Augen besonders gut. Ich passe zu deren Vorstellung von einem funktionierenden Menschen. "Das hast Du aber schön gemacht" oder "Also, so wie Sie das machen, kann das sonst keiner!"  und sofort renne ich los und hechele dem nächsten Lob hinterher. Da geht es um "richtig" und "falsch" und um "gut" und "schlecht". Soviele Lobe und Komplimente, dass ich satt werde, gibt es überhaupt nicht. Anders gesagt, ich mache mich selbst abhängig von dem Lob und der Meinung anderer Menschen.

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Do

17

Jul

2014

Bedürfnisse - der gute Grund warum wir handeln, wie wir handeln

Sagt z.B. eine Kollegin zu Ihnen: „Nie schreiben Sie das Protokoll rechtzeitig!“, sagt sie Ihnen eigentlich, dass ihr Bedürfnis nach Ordnung/Struktur und vielleicht sogar nach Sicherheit unerfüllt ist. Oder Ihr Chef sagt zu Ihnen: „Sie sind ja schon wieder zu spät!“, bittet er Sie indirekt darum, sein Bedürfnis nach Wertschätzung und Effizienz zu erfüllen.

 

Schimpft jemand mit Ihnen, kritisiert er Sie oder interepretiert er Sie und Ihr Verhalten, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass Bedürfnisse bei ihm gerade unerfüllt sind. Genauso verhält es sich, wenn Sie vor sich hin meckern, andere bewerten oder verurteilen. Dies bedeutet ebenfalls, dass einige Ihrer Bedürfnisse gerade im Mangel stecken.

 

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Mo

07

Jul

2014

Der Feedback-Burger: Das Geheimnis von wertschätzendem Feedback

„Frau Schulze, Ihre Onlinewissensdatenbank ist echt scheiße“ O-Ton eines ehemaligen Vorgesetzten über eine von mir erstellte Wissensdatenbank, die wir im Intranet für andere Mitarbeiter veröffentlichen wollten. Dieses vernichtende Urteil über meine Arbeit schockierte mich zutiefst. Es führte dazu, dass wir uns lautstark stritten und es eine Weile brauchte, bis wir wieder in der Lage waren uns normal zu begegnen.

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Mi

02

Jul

2014

Berge, Meer und Gewaltfreie Kommunikation. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Zuerst das Meer und die Berge ...

Stellen Sie sich ein Ehepaar vor. Beide möchten gemeinsam Urlaub machen und sich dabei ihr Bedürfnis nach Ruhe und Gemeinschaft erfüllen. Sie will ans Meer. Er in die Berge. Ein einfaches Beispiel dafür, an dem Sie sehen, dass es unterschiedliche Wege gibt, wie wir uns unsere Bedürfnisse erfüllen. Worüber streitet das Ehepaar? Über die Ruhe und Erholung, die sie brauchen? Darüber, dass die beiden gemeinsam ihren Urlaub verbringen möchten? Oder darüber, ob sie nun ans Meer oder in die Berge fahren? Ich glaube Sie streiten über Meer und Berge. Sie auch?

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Mo

23

Jun

2014

Gewaltfreie Kommunikation - 5 Tipps, wie Sie ab sofort gewaltfrei kommunizieren können

 

Kennen Sie das? Sie sagen etwas und plötzlich schnappt Ihr Gesprächspartner verbal nach Ihnen?

 

Damit Sie künftig souverän in solchen Situationen handeln können, habe ich 5 Tipps für Sie zusammen gestellt. Durch diese 5 Tipps erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Gegenüber Sie so hört, wie Sie es sich wünschen.

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Birgit Schulze - Die Wirtschaftsmediatorin
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Mit viel Leidenschaft und noch viel mehr Expertenwissen entwickele ich fließende Kommunikation für junge, schnell wachsende Unternehmen. Durch individuelle Konzepte gestalte ich gemeinsam mit Ihnen Ihre unternehmenseigene Streitkultur.

 

Meine langjährige Erfahrung und mein Wissen als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Wirtschaftsmediatorin, Reklamations- und Beschwerdemanagerin, teile ich mit Ihnen in meinem Blog oder gerne live in Workshops und Vorträgen.

 

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